IHK-Qualifizierungen

IHK-Qualifizierungen

Anerkannte Abschlüsse der Industrie- und Handelskammern.

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) bieten im IT-Bereich ein breit gefächertes Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen an, das von kurzen Zertifikatslehrgängen bis hin zu gesetzlich geregelten Aufstiegsfortbildungen reicht. Diese Angebote richten sich vor allem an Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung, die ihre Kenntnisse vertiefen oder sich für höhere Positionen qualifizieren möchten.

IHK-Zertifikatslehrgänge sind in der Regel praxisorientiert und behandeln konkrete Themen wie IT-Sicherheit, Systemadministration, Programmierung oder Projektmanagement. Sie dauern meist ein bis drei Monate und schließen mit einem institutseigenen Zertifikat ab. Diese Zertifikate sind in der Wirtschaft anerkannt, und folgen bundesweiten Standards, die an regionale Anforderungen angepasst werden. Ein solches Zertifikat eignet sich vor allem dann, wenn das eigene Aufgabenfeld erweitert werden soll.

Davon zu unterscheiden sind die sogenannten IHK-Aufstiegsfortbildungen, wie etwa der „Berufsspezialist“ oder der „Bachelor Professional“. Diese Abschlüsse sind bundesweit einheitlich geregelt und der "Bachelor Professional" vergleichbar mit akademischen Qualifikationen auf Bachelor-Niveau. Sie basieren auf dem Berufsbildungsgesetz und sind damit formal anerkannt. Inhalte sind unter anderem IT-Architektur, Prozessmanagement, Führungskompetenzen und betriebswirtschaftliche Grundlagen. Zudem gibt es auch noch den "Master Professional", der dann wiederum gleichrangig ist mit einem Master-Abschluss.

Ein wesentlicher Vorteil der IHK-Qualifizierungen ist ihre hohe Praxisnähe sowie die starke Orientierung an den Anforderungen des Arbeitsmarktes. Zudem sind sie oft berufsbegleitend möglich. Allerdings kann der zeitliche Aufwand insbesondere bei Aufstiegsfortbildungen erheblich sein.

Zusammenfassend bieten IHK-Qualifizierungen eine strukturierte und anerkannte Möglichkeit, sich im IT-Bereich weiterzuentwickeln.