Duales Studium IT
Theorie und Praxis verbinden — Studiengänge mit IT-Schwerpunkt.
Das duale Studium im IT-Bereich kombiniert eine berufliche Ausbildung mit einem akademischen Studium und bietet somit eine besonders praxisnahe Qualifikation. Es wird sowohl von Hochschulen und Fachhochschulen als auch von Berufsakademien angeboten.
Studierende wechseln regelmäßig zwischen Theoriephasen an der Hochschule und Praxisphasen im Unternehmen. Dadurch erwerben sie nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch wertvolle Berufserfahrung. Am Ende steht in der Regel ein Bachelorabschluss und zusätzlich üblicherweise ein anerkannter Ausbildungsabschluss.
Die Studiengänge umfassen üblicherweise Themen wie Softwareentwicklung, IT-Systeme, Datenbanken, Netzwerke und IT-Sicherheit. Gleichzeitig werden auch betriebswirtschaftliche Inhalte vermittelt. Diese Kombination macht Absolventen besonders attraktiv für Arbeitgeber. Aber auch hier kann es je nach Fach und Region zu einer starken Varianz der konkreten Themen kommen. Genauere Infos zu dem Studienverlauf und Studiums-Inhalten findest du im Modulhandbuch des jeweiligen Studienganges. Diese sind üblicherweise online einsehbar.
Ein großer Vorteil des dualen Studiums ist die enge Verbindung von Theorie und Praxis. Theoretische Inhalte können zeitnah im praktischen Kontext geübt werden, und praktische Erfahrungen werden wiederum regelmäßig von theoretischem Unterricht untermauert. Zudem erhalten Dual-Studierende üblicherweise eine Vergütung während der Ausbildung. Allerdings ist die Belastung hoch, da Studium und Arbeit parallel organisiert werden müssen und vorlesungsfreie Zeiten zu Ausbildungstagen werden. Dieser Fortbildungsweg bringt also sehr viel Notwendigkeit für Selbstorganisation und weniger Erholungsphasen mit sich.
Das duale Studium eignet sich vor allem für Schulabgänger mit Hochschulzugangsberechtigung, die frühzeitig anfangen wollen, praktische Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig einen akademischen Abschluss erwerben möchten und sich dabei als sehr belastbar einschätzen. Wer Interesse hat, sollte sich bei lokalen Universitäten, Bildungsträger und Ausbildern nach möglichen Angeboten informieren.