IT-System-Elektroniker/-in
IT-Systeme planen, installieren und warten — Hardware und Software im Griff.
Der Beruf im Überblick
IT-System-Elektroniker/-innen planen, installieren, konfigurieren und warten IT-Systeme — von einzelnen Arbeitsplatzrechnern über Netzwerkinfrastrukturen bis hin zu komplexen Server- und Speicherlösungen. Der Beruf verbindet technisches Hardwarewissen mit Kenntnissen in Betriebssystemen, Netzwerktechnik und Systemsoftware. Typische Einsatzbereiche sind der IT-Fachhandel, System- und Netzwerkhäuser sowie der IT-Bereich größerer Unternehmen.
Typische Tätigkeiten
- Planung und Installation von IT-Systemen und Netzwerkkomponenten
- Konfiguration von Betriebssystemen, Treibern und Systemsoftware
- Fehleranalyse und Reparatur an Hard- und Software
- Einrichtung und Wartung von Netzwerken (LAN/WLAN, TCP/IP, VPN)
- Beratung und Unterstützung von Kund/-innen bei IT-Fragen
- Dokumentation von IT-Systemen und durchgeführten Maßnahmen
- Inbetriebnahme und Übergabe von IT-Systemen
Ausbildungsstruktur (Neuordnung 2020)
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Die ersten 18 Monate bilden die gemeinsame Grundstufe aller vier IT-Berufe mit den Lernfeldern LF 1 bis LF 5. Dabei werden grundlegende IT-Kompetenzen wie Projektmanagement, IT-Systeme, Netzwerke, Schutzbedarfsanalysen und Beschaffung vermittelt.
In der anschließenden Fachstufe vertiefen angehende IT-System-Elektroniker/-innen ihre spezifischen Kompetenzen in den Bereichen elektrotechnische Systeme, Netzwerkinfrastrukturen und Systemintegration.
Abschlussprüfung
Die Prüfung ist zweiteilig. AP1 findet nach etwa 18 Monaten statt und umfasst die Inhalte der gemeinsamen Grundstufe (Gewichtung: 20 %). AP2 schließt die Ausbildung ab und besteht aus einer betrieblichen Projektarbeit mit Dokumentation und Fachgespräch sowie einer schriftlichen Prüfung in berufs- und systemspezifischen Fächern (Gewichtung: 80 %).
Karrierechancen und Weiterbildung
Nach der Ausbildung stehen vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten offen, etwa zum Staatlich geprüften Techniker/-in Informationstechnik, zum IT-Projektleiter (IHK) oder über ein Studium der Informatik, Elektrotechnik oder Wirtschaftsinformatik. Wer Führungsverantwortung anstrebt, kann sich zum IT-Systems Engineer oder Technischen Betriebswirt (IHK) weiterqualifizieren.
Kaufleute für IT-System-Management
IT-Services kaufmännisch betreuen — Kundenberatung und Vertragsmanagement.
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Kaufleute für Digitalisierungsmanagement
Digitalisierungsprojekte steuern — Schnittstelle zwischen IT und Business.
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Fachinformatiker/-in
Vier Fachrichtungen: AE, SI, Digitale Vernetzung, Daten- und Prozessanalyse.
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