strukturierte Verkabelung
Strukturierte Verkabelung bezeichnet ein standardisiertes Konzept für die Netzwerkinfrastruktur in Gebäuden, das eine flexible und erweiterbare Verkabelung nach klaren Regeln ermöglicht. Sie gliedert sich in drei Bereiche: Primärverkabelung (Gebäudeverbindung), Sekundärverkabelung (Etagenverteilung) und Tertiärverkabelung (Anschluss der Endgeräte). Der internationale Standard ISO/IEC 11801 und die europäische Norm EN 50173 regeln die technischen Anforderungen. Eine strukturierte Verkabelung ermöglicht die herstellerunabhängige Nutzung verschiedener Netzwerktechnologien.