Glossar — Q

Visuelles Werkzeug zur Gestaltung von Qt-Oberflächen per Drag-and-Drop; speichert Layouts als .ui-Datei für PyQt- oder C++-Projekte.

Die qualifizierte elektronische Signatur (QES) ist die höchste Stufe der elektronischen Signatur und hat rechtlich dieselbe Wirkung wie eine handschriftliche Unterschrift. Sie basiert auf einem qualifizierten Zertifikat, das von einer akkreditierten Zertifizierungsstelle ausgestellt wird, und erfordert ein sicheres Signaturerstellungsgerät wie eine Chipkarte. In der EU ist sie durch die eIDAS-Verordnung geregelt und für bestimmte Rechtsvorgänge zwingend vorgeschrieben.

Grad, in dem ein Produkt die festgelegten Anforderungen erfüllt; ISO 25010 definiert Merkmale wie Zuverlässigkeit, Effizienz und Sicherheit.

Ein Qualitätskriterium ist ein messbares Merkmal, anhand dessen die Güte eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Prozesses beurteilt wird. In der Softwareentwicklung orientieren sich Qualitätskriterien häufig an der Norm ISO/IEC 25010, die Eigenschaften wie Funktionalität, Zuverlässigkeit, Benutzbarkeit, Effizienz und Wartbarkeit definiert. Qualitätskriterien bilden die Grundlage für Teststrategien, Abnahmetests und Service-Level-Agreements.

Qualitätsmanagement (QM) umfasst alle organisatorischen Maßnahmen und Methoden, die dazu dienen, die Qualität von Produkten oder Dienstleistungen zu sichern und kontinuierlich zu verbessern. Es beinhaltet die Planung, Steuerung, Sicherung und Verbesserung von Qualitätsstandards in einem Unternehmen. Bekannte QM-Normen sind die ISO 9001 sowie branchenspezifische Standards. Ziel ist es, Kundenzufriedenheit zu erhöhen und Fehlerkosten zu senken.

Messbares Kriterium zur Beurteilung der Softwarequalität nach ISO 25010, z. B. Zuverlässigkeit, Wartbarkeit oder Benutzbarkeit.

Konstruktive (Reviews, Standards) und analytische (Tests, Audits) Maßnahmen zur Sicherstellung der geforderten Produktqualität.

Ein Qualitätszirkel ist eine kleine Gruppe von Mitarbeitern, die sich regelmäßig freiwillig treffen, um Probleme im eigenen Arbeitsbereich zu analysieren und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Das Konzept stammt ursprünglich aus Japan und ist eng mit dem Kaizen-Gedanken der kontinuierlichen Verbesserung verbunden. Die Ergebnisse der Qualitätszirkel werden dem Management präsentiert und fließen in die Optimierung von Arbeitsprozessen ein.

Quality of Service (QoS) bezeichnet Mechanismen in Netzwerken, die bestimmten Datenströmen eine höhere Priorität oder garantierte Bandbreite zuweisen, um deren Übertragungsqualität sicherzustellen. Besonders bei zeitkritischen Anwendungen wie VoIP oder Video-Streaming ist QoS wichtig, um Verzögerungen (Latenz), Paketverluste und Jitter zu minimieren. QoS-Parameter wie Bandbreite, Latenz, Jitter und Paketverlustrate sind typische Inhalte von Service-Level-Agreements.

Ein Quantencomputer nutzt die Prinzipien der Quantenmechanik – insbesondere Superposition und Verschränkung – um Berechnungen durchzuführen, die klassische Computer nicht effizient lösen können. Anstatt mit klassischen Bits (0 oder 1) zu arbeiten, verwendet er Qubits, die gleichzeitig mehrere Zustände annehmen können. Quantencomputer versprechen revolutionäre Fortschritte in Bereichen wie Kryptographie, Medikamentenentwicklung und Optimierungsprobleme, befinden sich aber noch in der Entwicklungsphase.

Quellcode (auch Quelltext genannt) ist der von Menschen lesbare Text eines Programms, der in einer Programmiersprache verfasst wurde. Er enthält die Anweisungen, die ein Computer ausführen soll, und wird vor der Ausführung entweder kompiliert (in Maschinencode übersetzt) oder interpretiert. Der Quellcode ist das geistige Eigentum des Entwicklers bzw. Unternehmens und wird bei proprietärer Software meist nicht veröffentlicht.

Quelltext ist ein Synonym für Quellcode und bezeichnet den in einer Programmiersprache geschriebenen, für Menschen lesbaren Text eines Computerprogramms. Er besteht aus Anweisungen, Variablendeklarationen, Kommentaren und Strukturelementen der jeweiligen Programmiersprache. Quelltext wird durch Compiler oder Interpreter in ausführbaren Maschinencode umgewandelt, den der Prozessor direkt verarbeiten kann.

Warteschlange als Datenstruktur nach dem FIFO-Prinzip (First In, First Out); Grundoperationen sind Enqueue (Einfügen) und Dequeue (Entfernen).

Effizienter Sortieralgorithmus (Divide & Conquer) mit O(n log n) im Durchschnitt; teilt Listen rekursiv anhand eines Pivot-Elements.