Glossar — M
M.2 ist ein kompaktes Steckkartenformat für interne Erweiterungsmodule wie SSDs, WLAN-Karten und Bluetooth-Module, das vor allem in Laptops und modernen Desktop-PCs verwendet wird. M.2-SSDs bieten gegenüber herkömmlichen 2,5-Zoll-SSDs deutlich höhere Übertragungsraten, insbesondere in Verbindung mit dem NVMe-Protokoll über PCIe. Der M.2-Slot ersetzt ältere mSATA-Anschlüsse und ist platzsparend direkt auf dem Mainboard verbaut.
Eine MAC-Adresse (Media Access Control) ist eine weltweit eindeutige Hardware-Adresse, die jedem Netzwerkadapter vom Hersteller fest zugewiesen wird und aus 48 Bit (6 Byte) besteht, üblicherweise in hexadezimaler Notation dargestellt (z. B. 00:1A:2B:3C:4D:5E). Sie arbeitet auf Schicht 2 (Sicherungsschicht) des OSI-Modells und ermöglicht die eindeutige Identifizierung von Geräten innerhalb eines lokalen Netzwerks. MAC-Adressen können in der Praxis per Software geändert werden (MAC-Spoofing).
Eine MAC-Adresse (Media Access Control Address) ist eine weltweit eindeutige Hardware-Adresse, die jedem Netzwerkadapter bei der Herstellung zugewiesen wird. Sie besteht aus 48 Bit (6 Byte), dargestellt als sechs Hexadezimalpaare, z. B. `00:1A:2B:3C:4D:5E`. MAC-Adressen werden auf der Sicherungsschicht (Layer 2) des OSI-Modells genutzt, um Geräte innerhalb eines lokalen Netzwerksegments eindeutig zu identifizieren.
Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) bezeichnet den automatisierten Datenaustausch zwischen technischen Geräten ohne menschliches Eingreifen, z. B. zwischen Sensoren, Maschinen und Servern. M2M ist eine Grundlage des Internet of Things (IoT) und wird in der Industrie 4.0, der Gebäudeautomation und der Fahrzeugtechnik eingesetzt. Typische Protokolle für M2M-Kommunikation sind MQTT, CoAP und HTTP.
Das Mainboard (auch Hauptplatine oder Motherboard) ist die zentrale Leiterplatte eines Computers, auf der CPU, RAM, Erweiterungskarten und weitere Komponenten montiert und miteinander verbunden werden. Es enthält Steckplätze (z. B. PCIe, RAM-Slots), Anschlüsse (USB, SATA, M.2) sowie den Chipsatz, der die Kommunikation zwischen den Komponenten koordiniert. Die Wahl des Mainboards bestimmt, welche CPU-Generation, welcher RAM-Typ und welche Erweiterungen verbaut werden können.
Maintenance (Wartung) bezeichnet alle Maßnahmen zur Aufrechterhaltung, Pflege und Verbesserung von IT-Systemen, Software oder Hardware nach der Inbetriebnahme. Man unterscheidet korrektive (Fehlerbehebung), adaptive (Anpassung an neue Umgebungen), perfektive (Verbesserungen) und präventive Wartung. Eine strukturierte Maintenance-Strategie ist entscheidend für die Systemverfügbarkeit und Lebensdauer von IT-Lösungen.
Die Make-or-Buy-Entscheidung ist eine betriebswirtschaftliche Abwägung, ob eine benötigte Leistung oder ein Produkt selbst erstellt (Make) oder von einem externen Anbieter bezogen (Buy) werden soll. In der IT umfasst dies z. B. die Entscheidung zwischen Eigenentwicklung einer Software und dem Kauf einer Standardlösung. Relevante Faktoren sind Kosten, Kernkompetenz, Qualität, Verfügbarkeit und strategische Bedeutung.
Malware (Malicious Software) ist ein Oberbegriff für alle Arten von Schadsoftware, die unbefugt in ein System eindringt, um Schaden anzurichten, Daten zu stehlen oder Systeme zu sabotieren. Zu den häufigsten Malware-Typen zählen Viren, Trojaner, Ransomware, Spyware und Würmer. Schutzmaßnahmen umfassen Antivirensoftware, regelmäßige Updates, Firewalls und die Sensibilisierung von Benutzern.
Managed Hosting ist ein Hosting-Modell, bei dem der Anbieter nicht nur Serverressourcen bereitstellt, sondern auch deren Betrieb, Wartung, Sicherheit und Überwachung übernimmt. Der Kunde nutzt die Infrastruktur und kann sich auf seine Anwendungen konzentrieren, ohne sich um die technische Basis kümmern zu müssen. Managed Hosting liegt zwischen klassischem Dedicated Hosting und vollständig verwalteten Cloud-Diensten.
Managed IT Services bezeichnen die Auslagerung von IT-Aufgaben und -Infrastruktur an einen externen Dienstleister (Managed Service Provider, MSP), der diese dauerhaft und proaktiv betreut. Typische Leistungen sind Netzwerküberwachung, Patch-Management, Backup, Helpdesk und Cybersecurity. Unternehmen profitieren von planbaren Kosten (Flat-Rate-Modelle), Fachwissen und Verfügbarkeit, ohne eigenes IT-Personal aufzubauen.
Ein Managed Service ist eine IT-Dienstleistung, bei der ein externer Anbieter (Managed Service Provider, MSP) definierte IT-Funktionen dauerhaft und proaktiv betreibt, überwacht und verantwortet. Typische Managed Services umfassen Netzwerkmanagement, Sicherheitsdienste, Backup und Cloud-Infrastruktur. Im Gegensatz zu klassischem Outsourcing erfolgt die Abrechnung meist als Flatrate auf Basis vereinbarter Service Level Agreements (SLAs).
Management umfasst alle Aufgaben der Unternehmensführung wie Planung, Organisation, Personalführung, Steuerung und Kontrolle mit dem Ziel, unternehmerische Ziele effektiv und effizient zu erreichen. Es lässt sich in strategisches Management (langfristige Ausrichtung), taktisches Management (mittelfristige Umsetzung) und operatives Management (kurzfristige Tagesaufgaben) unterteilen. Gutes Management ist entscheidend für den nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Managementarten beschreiben unterschiedliche Ansätze und Stile der Unternehmens- und Mitarbeiterführung, z. B. strategisches vs. operatives Management oder autoritärer vs. kooperativer Führungsstil. In der IT sind neben dem allgemeinen Management auch spezialisierte Formen wie Projektmanagement, IT-Service-Management und Risikomanagement relevant. Die Wahl der Managementart beeinflusst Unternehmenskultur, Effizienz und Mitarbeiterzufriedenheit.
Managementpraktiken sind in ITIL 4 eine Gruppe von 34 Praktiken, die organisatorische Fähigkeiten zur Erreichung von Zielen beschreiben, darunter Projektmanagement, Risikomanagement und Wissensmanagement. Sie ergänzen die technischen und dienstleistungsspezifischen Praktiken und sorgen dafür, dass eine Organisation strukturiert und effektiv geführt wird. Managementpraktiken bilden damit einen wesentlichen Teil des ITIL-4-Rahmenwerks.
Übergeordneter Prozess zur Planung, Steuerung und Kontrolle von Projekten oder Organisationseinheiten; Teil der betrieblichen Prozesslandschaft.
Die Mängelanzeige (auch Rüge) ist die formelle Mitteilung des Käufers an den Verkäufer, dass eine gelieferte Ware oder erbrachte Leistung Mängel aufweist. Im kaufmännischen Verkehr muss die Mängelanzeige unverzüglich nach Feststellung des Mangels erfolgen, da sonst Gewährleistungsrechte verwirken können (§ 377 HGB). Sie ist Voraussetzung für die Geltendmachung von Nachbesserung, Ersatzlieferung, Minderung oder Schadensersatz.
Mängelarten unterscheiden verschiedene Kategorien von Abweichungen einer Leistung vom vereinbarten Soll-Zustand. Im deutschen Kaufrecht wird zwischen Sachmängeln (z. B. defekte Hardware, falsche Konfiguration) und Rechtsmängeln (z. B. keine vollständige Lizenz) unterschieden. Im Qualitätsmanagement differenziert man zudem nach kritischen, Haupt- und Nebenmängeln je nach Schwere der Abweichung.
Abstandsmaß als Summe der absoluten Koordinatendifferenzen zweier Punkte; entspricht dem Weg durch ein rechtwinkliges Straßenraster.
Bei einem Man-in-the-Middle-Angriff (MitM) schaltet sich ein Angreifer unbemerkt in die Kommunikation zwischen zwei Parteien (z. B. Client und Server), um Daten abzuhören, zu manipulieren oder zu fälschen. Typische Angriffsvektoren sind ungesicherte WLAN-Netzwerke, ARP-Spoofing oder gefälschte SSL-Zertifikate. Schutzmaßnahmen sind Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (TLS/HTTPS), VPNs und die Validierung von Zertifikaten.
Softwaretestmethode, bei der Tester Testfälle ohne Automatisierungswerkzeuge von Hand ausführen und das Verhalten der Anwendung beobachten.
Ein Manufacturing Execution System (MES) ist ein IT-System zur Steuerung, Überwachung und Dokumentation von Produktionsprozessen in Echtzeit auf der Fertigungsebene. Es verbindet die Unternehmensplanung (ERP) mit der Maschinensteuerung (SCADA/PLC) und liefert aktuelle Daten über Maschinenstatus, Auftragsfortschritt und Qualität. MES ist ein zentrales Element der Industrie-4.0-Architektur und ermöglicht die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Produkten.
Das Markenrecht schützt Kennzeichen wie Namen, Logos oder Farben, die ein Unternehmen zur Unterscheidung seiner Waren und Dienstleistungen von denen anderer nutzt. In der IT ist Markenrecht relevant beim Einsatz von Software-Logos, Produktnamen und Domainbezeichnungen. Verletzungen des Markenrechts – z. B. durch die unbefugte Nutzung geschützter Bezeichnungen – können zu Abmahnungen und Schadensersatzforderungen führen.
Marketing umfasst alle Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen Produkte und Dienstleistungen entwickelt, kommuniziert, verteilt und so auf Märkten positioniert, dass Kundenbedürfnisse befriedigt und Unternehmensziele erreicht werden. Der klassische Marketing-Mix besteht aus den vier „P": Product, Price, Place, Promotion. Im digitalen Zeitalter gewinnen Online-Marketing, Content-Marketing und Social-Media-Marketing zunehmend an Bedeutung.
Marketingunterlagen sind alle Materialien, die zur Kommunikation und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen eingesetzt werden, z. B. Broschüren, Präsentationen, Datenblätter, Case Studies und Werbevideos. Sie müssen Unternehmensidentität (Corporate Design), Zielgruppe und rechtliche Anforderungen berücksichtigen. In der IT-Branche spielen digitale Marketingunterlagen wie Landing Pages und Whitepapers eine zentrale Rolle.
Die Marktanalyse ist eine systematische Untersuchung eines bestimmten Marktes hinsichtlich Größe, Wachstum, Wettbewerbern, Zielgruppen und Trends zu einem bestimmten Zeitpunkt. Sie liefert Fakten als Grundlage für strategische Entscheidungen wie Produkteinführungen, Preisgestaltung oder Markteintritte. Abzugrenzen ist sie von der Marktbeobachtung, die die kontinuierliche Verfolgung von Marktveränderungen über die Zeit beschreibt.
Marktarten unterscheiden Märkte nach verschiedenen Kriterien wie Objekt (Güter-, Dienstleistungs-, Arbeitsmarkt), Geografie (lokal, regional, national, international) oder Teilnehmerzahl (Monopol, Oligopol, Polypol). Im IT-Bereich ist die Unterscheidung zwischen B2B-Markt (Business-to-Business) und B2C-Markt (Business-to-Consumer) besonders relevant. Die Kenntnis der relevanten Marktart beeinflusst Vertriebsstrategie, Preisgestaltung und Kommunikation.
Marktbeobachtung ist die kontinuierliche, systematische Erfassung und Auswertung von Marktveränderungen wie Preisschwankungen, neuen Wettbewerbern, veränderten Kundenbedürfnissen oder technologischen Entwicklungen. Im Unterschied zur einmaligen Marktanalyse ist sie ein dauerhafter Prozess. Sie bildet die Grundlage für schnelle Reaktionen auf Marktveränderungen und die Anpassung von Unternehmensstrategien.
Die Markterkundung ist eine informelle Methode zur Sammlung von Informationen über potenzielle Lieferanten, Produkte und Preise, bevor ein formelles Vergabeverfahren eingeleitet wird. Im IT-Bereich nutzt man sie z. B. vor der Beschaffung von Hardware oder Software, um einen ersten Überblick über das Angebot am Markt zu gewinnen. Die Markterkundung ist unverbindlich und bindet weder den Auftraggeber noch die Anbieter rechtlich.
Marktgängige IT-Systeme sind standardisierte Hard- und Softwareprodukte, die am Markt allgemein verfügbar und verbreitet sind. Sie unterscheiden sich von Individuallösungen dadurch, dass sie von vielen Herstellern angeboten werden und einen breiten Einsatzbereich haben. Beispiele sind handelsübliche PCs, Server-Betriebssysteme oder Standardanwendungen wie Office-Pakete. Bei Beschaffungsentscheidungen spielen Marktgängigkeit, Kompatibilität und Wartbarkeit eine wichtige Rolle.
Marktsegmentierung bezeichnet die Aufteilung eines Gesamtmarktes in homogene Teilgruppen (Segmente) nach bestimmten Kriterien wie Demografie, Geografie, Verhalten oder Bedürfnissen. Unternehmen nutzen die Marktsegmentierung, um ihre Produkte und Marketingmaßnahmen gezielt auf die jeweilige Zielgruppe auszurichten. In der IT-Branche kann man z. B. zwischen Privat- und Geschäftskunden oder nach Unternehmensgrößen segmentieren.
Die Marktsituation beschreibt den aktuellen Zustand eines Marktes, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, die Wettbewerbsstruktur und die Preislage zu einem bestimmten Zeitpunkt. Je nach Marktsituation haben Anbieter oder Nachfrager mehr Verhandlungsmacht. Unternehmen analysieren die Marktsituation, um strategische Entscheidungen über Preisgestaltung, Produktentwicklung und Markteintritte zu treffen.
Das Marktumfeld umfasst alle externen Faktoren, die ein Unternehmen und seinen Markt beeinflussen, ohne dass das Unternehmen direkten Einfluss darauf hat. Dazu zählen wirtschaftliche, technologische, rechtliche, gesellschaftliche und ökologische Rahmenbedingungen. Die systematische Analyse des Marktumfelds – z. B. mit der PEST-Analyse – hilft Unternehmen, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen und ihre Strategie anzupassen.
Cloudbasiertes Prototyping-Tool, mit dem Designer klickbare Mockups für Web- und Mobile-Apps ohne Programmierkenntnisse erstellen können.
Eine Masche bezeichnet in der Netzwerktopologie eine geschlossene Verbindungsstruktur, bei der jeder Knoten direkt mit mehreren anderen Knoten verbunden ist. Im vollständig vermaschten Netz (Full Mesh) ist jeder Knoten mit allen anderen verbunden, was maximale Redundanz bietet. Fällt eine Verbindung aus, kann der Datenverkehr über alternative Wege umgeleitet werden. Maschennetze werden vor allem in kritischen Infrastrukturen eingesetzt, sind jedoch durch den hohen Verkabelungsaufwand teuer.
KI-Teilgebiet, bei dem Algorithmen selbstständig aus Daten lernen, ohne explizit programmiert zu werden; unterschieden in überwacht, unüberwacht, bestärkend.
Maschinensprache ist die unterste Programmierebene und besteht aus binären Befehlscodes (Nullen und Einsen), die ein Prozessor direkt ausführen kann. Jede CPU-Architektur hat einen eigenen Befehlssatz, weshalb Maschinencode nicht ohne Weiteres auf anderen Prozessoren läuft. Da das direkte Schreiben in Maschinensprache extrem fehleranfällig und aufwändig ist, werden höhere Programmiersprachen verwendet, die anschließend in Maschinencode übersetzt werden.
Physische Betriebsmittel wie Hardware, Räume oder Maschinen, die für die Durchführung eines Projekts oder Betriebs benötigt werden.
Python-Bibliothek zur Erstellung von Diagrammen und Datenvisualisierungen; Standardwerkzeug in der Datenanalyse und im maschinellen Lernen.
Die Matrixorganisation ist eine Organisationsform, die zwei Gliederungsprinzipien gleichzeitig kombiniert – typischerweise funktionale Abteilungen (z. B. Entwicklung, Vertrieb) und projektorientierte Strukturen. Mitarbeiter haben dabei zwei Vorgesetzte: einen fachlichen und einen projektbezogenen. Dies ermöglicht flexible Ressourcennutzung, kann aber zu Konflikten durch doppelte Weisungsbefugnis führen.
Hybride Organisationsform, bei der Mitarbeiter gleichzeitig einer Fachabteilung und einem Projektleiter unterstellt sind.
Statistisches Verfahren zur Parameterschätzung, das jene Parameterwerte findet, unter denen die beobachteten Daten am wahrscheinlichsten sind.
Das Maximumprinzip ist ein wirtschaftliches Handlungsprinzip, bei dem mit einem gegebenen (festen) Mitteleinsatz ein möglichst hoher Output oder Nutzen erzielt werden soll. Es ist eine Ausprägung des ökonomischen Prinzips und steht dem Minimumprinzip gegenüber, bei dem ein vorgegebenes Ziel mit minimalem Aufwand erreicht wird. In der Praxis strebt man z. B. an, mit einem festen IT-Budget die bestmögliche Infrastruktur aufzubauen.
Die Mean Time Between Failures (MTBF) ist eine Kennzahl der Zuverlässigkeitstechnik, die den durchschnittlichen Zeitraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ausfällen eines Systems oder einer Komponente angibt. Ein hoher MTBF-Wert steht für hohe Zuverlässigkeit. MTBF wird bei der Auswahl von Hardware, der Planung von Wartungsintervallen und der Berechnung von Systemverfügbarkeiten verwendet.
Die Mean Time To Repair (MTTR) bezeichnet die durchschnittliche Zeit, die benötigt wird, um ein ausgefallenes System oder eine defekte Komponente nach einem Fehler wiederherzustellen. Ein niedriger MTTR-Wert bedeutet, dass Ausfälle schnell behoben werden können und die Verfügbarkeit des Systems hoch ist. MTTR ist eine wichtige Kennzahl im IT-Betrieb und fließt in die Berechnung der Systemverfügbarkeit ein.
Medienkompetenzen beschreiben die Fähigkeiten, digitale und analoge Medien kritisch zu nutzen, zu bewerten, zu gestalten und zu kommunizieren. Sie umfassen technische Fertigkeiten (Bedienung von Software, Geräten), informationsbezogene Fähigkeiten (Quellenbewertung, Recherche) sowie kommunikative und kreative Kompetenzen. Für IT-Fachkräfte sind Medienkompetenzen Grundlage für professionelle Kommunikation, Präsentation und den Umgang mit digitalen Arbeitsmitteln.
Medienzugriffsverfahren regeln, wie mehrere Geräte in einem Netzwerk auf das gemeinsam genutzte Übertragungsmedium zugreifen, ohne dass es zu Kollisionen kommt. Bekannte Verfahren sind CSMA/CD (Carrier Sense Multiple Access / Collision Detection), das im klassischen Ethernet eingesetzt wurde, sowie CSMA/CA (Collision Avoidance), das bei WLAN (IEEE 802.11) verwendet wird. Das Token-Ring-Verfahren nutzt einen Token (Sendeerlaubnis), der reihum weitergegeben wird.
Mehrfachvererbung ist ein Konzept der objektorientierten Programmierung, bei dem eine Klasse Eigenschaften und Methoden von mehr als einer Elternklasse erbt. In Java ist echte Mehrfachvererbung bei Klassen nicht möglich (nur über Interfaces), während sie in C++ und Python unterstützt wird. Mehrfachvererbung kann zu Konflikten führen (Diamond-Problem), wenn Elternklassen gleichnamige Methoden definieren.
Die Mehrlinienorganisation (auch Funktionalprinzip) ist eine Organisationsform, bei der ein Mitarbeiter von mehreren Vorgesetzten fachliche Weisungen erhält. Jeder Vorgesetzte ist für einen bestimmten Funktionsbereich (z. B. Qualität, Planung, Produktion) zuständig. Vorteil ist die Spezialisierung der Führungskräfte, jedoch kann es zu Konflikten durch widersprüchliche Anweisungen kommen.
Fähigkeit einer Anwendung, Inhalte und Oberflächen in mehreren Sprachen bereitzustellen (Internationalisierung i18n / Lokalisierung l10n).
Ein Meilenstein ist ein definierter Kontrollpunkt im Projektverlauf, der das Erreichen eines wichtigen Zwischenziels oder den Abschluss einer Projektphase markiert. Meilensteine haben kein Zeitvolumen (Dauer = 0), sondern stellen einen konkreten Termin dar, an dem bestimmte Ergebnisse vorliegen müssen. Sie dienen der Fortschrittskontrolle und helfen, Abweichungen vom Projektplan frühzeitig zu erkennen.
Im IT-Kontext: ethische Grundlage für verantwortungsvollen Technikeinsatz; umfasst Datenschutz, Diskriminierungsfreiheit und digitale Teilhabe.
Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMI – Human Machine Interface) bezeichnen alle Hard- und Software-Elemente, über die Menschen mit technischen Systemen und Maschinen interagieren. Beispiele sind Touchscreens an Industrieanlagen, Bedienfelder, grafische Benutzeroberflächen und Sprachsteuerung. Die ergonomische Gestaltung von HMIs ist entscheidend für die Bedienbarkeit, Sicherheit und Effizienz von IT- und Industriesystemen.
Ein Manufacturing Execution System (MES) ist eine Software zur Steuerung und Überwachung von Produktionsprozessen in Echtzeit. Es verbindet die Unternehmensebene (ERP) mit der Maschinenebene und erfasst Daten zu Aufträgen, Qualität und Maschinenstatus. In der IT-Berufsausbildung ist MES relevant, weil es die Schnittstelle zwischen OT (Operational Technology) und IT-Systemen darstellt.
Die Methode der 5 Warum (5-Why-Analyse) ist eine Problemlösungstechnik, bei der die Ursache eines Problems durch fünfmaliges Fragen nach dem „Warum" schrittweise ermittelt wird. Ziel ist es, die eigentliche Grundursache (Root Cause) statt nur Symptome zu beseitigen. Die Methode stammt aus dem Qualitätsmanagement (Kaizen/Toyota) und ist prüfungsrelevant im Kontext von IT-Service-Management und Fehleranalyse.
Die Methode „Fünf Warum" (5-Why-Methode) ist eine einfache Problemanalyse-Technik, bei der durch wiederholtes Fragen nach dem Grund eines Problems die eigentliche Ursache ermittelt wird. Die Zahl fünf ist dabei nicht starr – es wird so oft nachgefragt, bis die Wurzelursache gefunden ist. Die Methode wurde von Toyota im Rahmen des Lean Managements entwickelt und hilft dabei, nicht nur Symptome, sondern die eigentlichen Fehlerquellen zu beheben.
Migrationsstrategien beschreiben geplante Vorgehensweisen beim Übertragen von Systemen, Daten oder Anwendungen von einer Umgebung in eine andere (z. B. On-Premises in die Cloud). Gängige Strategien sind Big Bang (einmaliger Wechsel), Parallelbetrieb und schrittweise Migration (Phased Migration). Die Wahl der Strategie beeinflusst Risiko, Ausfallzeit und Aufwand erheblich.
Ein Mikrocontroller ist ein kleiner integrierter Schaltkreis, der Prozessor, Arbeitsspeicher und Ein-/Ausgabe-Schnittstellen auf einem einzigen Chip vereint. Er wird in eingebetteten Systemen wie Haushaltsgeräten, Fahrzeugelektronik und IoT-Geräten eingesetzt. Im Gegensatz zu einem Mikroprozessor ist ein Mikrocontroller auf spezifische Steuerungsaufgaben ausgerichtet und arbeitet oft in Echtzeit.
Ein Mikroprozessor ist ein hochintegrierter Schaltkreis, der die Recheneinheit (CPU) eines Computers auf einem einzigen Chip vereint. Er führt Programmbefehle aus, indem er Daten aus dem Speicher lädt, verarbeitet und Ergebnisse zurückschreibt. Moderne Mikroprozessoren enthalten mehrere Kerne, Caches und weitere Funktionseinheiten auf einem Chip und sind das Herzstück jedes Computers, Smartphones und eingebetteten Systems.
MIMO (Multiple Input Multiple Output) ist eine Antennentechnologie, bei der mehrere Sende- und Empfangsantennen gleichzeitig genutzt werden, um den Datendurchsatz und die Zuverlässigkeit einer Funkverbindung zu erhöhen. Die Technik wird in WLAN-Standards (802.11n/ac/ax) und Mobilfunk (LTE, 5G) eingesetzt. Durch räumliche Multiplexing können mehrere Datenströme parallel übertragen werden.
Entwurfsprinzip: Ein System enthält nur die unbedingt notwendigen Elemente, ohne Redundanz.
Mitbestimmung bezeichnet das gesetzlich geregelte Recht der Arbeitnehmer, an unternehmerischen Entscheidungen mitzuwirken. Sie findet auf zwei Ebenen statt: die betriebliche Mitbestimmung durch den Betriebsrat (geregelt im Betriebsverfassungsgesetz) und die unternehmerische Mitbestimmung durch Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat (geregelt im Mitbestimmungsgesetz). Mitbestimmungsrechte umfassen Informations-, Beratungs- und echte Mitbestimmungsrechte bei verschiedenen Angelegenheiten.
Mitbestimmungsgesetze sind gesetzliche Regelwerke, die die Beteiligung von Arbeitnehmern an unternehmerischen Entscheidungen vorschreiben. Wichtige Gesetze sind das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG), das Mitbestimmungsgesetz (MitbestG) für große Unternehmen ab 2.000 Arbeitnehmern, sowie das Montan-Mitbestimmungsgesetz für die Kohle- und Stahlindustrie. Sie legen fest, in welchen Bereichen Arbeitnehmer ein Recht auf Information, Beratung oder echte Mitbestimmung haben.
Statistisches Maß (arithmetisches Mittel): Summe aller Werte dividiert durch ihre Anzahl.
Mobile Datenträger sind tragbare Speichermedien zum Transport und zur Sicherung von Daten, die außerhalb eines Computers genutzt werden können. Typische Beispiele sind USB-Sticks, externe Festplatten (HDD/SSD), SD-Karten und optische Datenträger (CD, DVD, Blu-ray). Aus Sicherheitsgründen müssen Unternehmen den Einsatz mobiler Datenträger regulieren, da sie potenzielle Vektoren für Datenverlust, Schadsoftware oder unbefugten Datenzugriff darstellen.
Mobilfunknetze sind drahtlose Kommunikationsinfrastrukturen, die mobilen Geräten über Funksignale den Zugang zum Telefon- und Datennetz ermöglichen. Sie sind in Generationen unterteilt: 2G (GSM), 3G (UMTS), 4G (LTE) und 5G, wobei jede Generation höhere Datenraten und geringere Latenz bietet. Mobilfunknetze sind für IoT, M2M-Kommunikation und mobile IT-Dienste von zentraler Bedeutung.
Mockaroo ist ein Online-Dienst zur Generierung realistischer Testdaten in verschiedenen Formaten wie CSV, JSON oder SQL. Entwickler und Tester nutzen es, um Datenbanken mit sinnvollen Beispieldaten zu befüllen, ohne echte personenbezogene Daten verwenden zu müssen. Es unterstützt damit den Datenschutz (DSGVO) und vereinfacht das Testen von Anwendungen.
Ein Mockup ist eine detaillierte, visuell realistische Darstellung einer Benutzeroberfläche oder eines Produkts, die das spätere Erscheinungsbild zeigt, aber noch nicht funktional ist. Mockups werden in der Softwareentwicklung eingesetzt, um das Design mit Kunden und Stakeholdern abzustimmen, bevor die eigentliche Implementierung beginnt. Sie stehen zwischen dem groben Wireframe und dem fertigen Prototypen.
Testmethode, bei der Testfälle automatisch aus einem formalen Modell des Systemverhaltens generiert werden.
Testansatz, bei dem ein Verhaltensmodell (z. B. Zustandsautomat) genutzt wird, um Testfälle systematisch abzuleiten.
Architekturmuster, das eine Anwendung in Model (Daten), View (Darstellung) und Controller (Steuerung) trennt.
MVC-Variante, bei der der Presenter die Präsentationslogik übernimmt und View und Model strikt entkoppelt.
Softwarequalitätsmerkmal: Maß dafür, wie leicht ein System geändert oder erweitert werden kann.
Ein Modul ist eine eigenständige, abgeschlossene Einheit in einem Softwaresystem, die eine klar definierte Funktionalität kapselt und über definierte Schnittstellen mit anderen Modulen kommuniziert. Die modulare Programmierung fördert Wiederverwendbarkeit, Wartbarkeit und Testbarkeit von Code. In der Softwareentwicklung versteht man unter Modularisierung die Zerlegung eines Programms in kleinere, überschaubare Einheiten.
Strukturierungsprinzip: Ein System wird in abgeschlossene Module mit klar definierten Schnittstellen aufgeteilt.
Eigenschaft eines Systems, aus unabhängigen, austauschbaren Modulen zu bestehen, die einzeln entwickelt und getestet werden können.
Maß für den inneren Zusammenhalt eines Moduls (Kohäsion) – hohe Bindung bedeutet, alle Teile dienen einem gemeinsamen Zweck.
Prinzip, dass ein Modul seine internen Details verbirgt und nur über eine definierte Schnittstelle kommuniziert.
Maß für die Abhängigkeit zwischen Modulen – geringe Kopplung erleichtert Wartung und Austausch einzelner Module.
Der Modulo-Operator (in vielen Programmiersprachen als `%` geschrieben) berechnet den Rest einer ganzzahligen Division. Beispiel: 17 mod 5 = 2, weil 17 = 3 × 5 + 2. Modulo wird in der Programmierung vielfältig eingesetzt, z. B. zur Prüfung ob eine Zahl gerade oder ungerade ist, zur Berechnung von Prüfziffern (z. B. ISBN, IBAN) oder beim Arbeiten mit zyklischen Strukturen wie Ringpuffern.
MongoDB ist ein weit verbreitetes dokumentenorientiertes NoSQL-Datenbanksystem, das Daten als flexible JSON-ähnliche Dokumente (BSON) speichert. Im Gegensatz zu relationalen Datenbanken benötigt MongoDB kein festes Schema, was es besonders für agile Entwicklung und unstrukturierte Daten geeignet macht. Es wird häufig in Web-Applikationen, Big-Data-Anwendungen und Content-Management-Systemen eingesetzt.
Ein Monitor ist das primäre Ausgabegerät eines Computers zur visuellen Darstellung von Informationen. Moderne Monitore nutzen überwiegend LCD- oder OLED-Technologie und werden nach Bildschirmdiagonale (in Zoll), Auflösung, Bildwiederholrate und Reaktionszeit unterschieden. Wichtige Schnittstellen sind HDMI, DisplayPort und USB-C. Für professionelle Anwendungen spielen außerdem Farbgenauigkeit und Ergonomie eine wichtige Rolle.
Monitoring bezeichnet die kontinuierliche Überwachung von IT-Systemen, Netzwerken und Anwendungen hinsichtlich Verfügbarkeit, Leistung und Fehler. Ziel ist es, Probleme frühzeitig zu erkennen und Ausfälle zu verhindern (proaktives Monitoring). Typische Metriken sind CPU-Auslastung, Speicherverbrauch, Netzwerklatenz und Antwortzeiten; verbreitete Tools sind Nagios, Zabbix oder Prometheus.
Ein Monopol ist eine Marktform, bei der nur ein einziger Anbieter einem großen Kreis von Nachfragern gegenübersteht und dadurch erhebliche Marktmacht besitzt. Der Monopolist kann Preise und Menge weitgehend selbst bestimmen, da es keine Konkurrenten gibt. Man unterscheidet natürliche Monopole (z. B. durch hohe Infrastrukturkosten wie bei Stromnetzen) von staatlichen und privaten Monopolen. In Deutschland und der EU werden Monopole durch das Wettbewerbsrecht und das Kartellamt reguliert.
Mosquitto ist ein quelloffener MQTT-Broker, der von der Eclipse Foundation entwickelt wird und als leichtgewichtige Middleware für IoT-Kommunikation dient. Er empfängt Nachrichten von Publishern und leitet sie an alle abonnierten Clients (Subscriber) weiter. Mosquitto ist auf ressourcenarmen Systemen einsetzbar und wird häufig in Smart-Home- und Industrieautomations-Projekten verwendet.
MQTT (Message Queuing Telemetry Transport) ist ein leichtgewichtiges Publish-Subscribe-Protokoll, das speziell für die Kommunikation in IoT-Umgebungen mit geringer Bandbreite und instabilen Verbindungen entwickelt wurde. Geräte veröffentlichen Nachrichten zu einem Thema (Topic) auf einem zentralen Broker, andere Geräte abonnieren diese Themen und empfangen die Daten. MQTT ist ein Standardprotokoll für M2M-Kommunikation und IoT-Anwendungen.
MRP steht für Material Requirements Planning (Materialbedarfsplanung) und bezeichnet ein Verfahren zur bedarfsorientierten Planung von Materialien und Komponenten in der Produktion. Auf Basis des Produktionsplans, der Stücklisten und der aktuellen Lagerbestände berechnet MRP, welche Materialien in welchen Mengen und zu welchen Zeitpunkten benötigt werden. Modernes MRP II (Manufacturing Resource Planning) erweitert das Konzept um Kapazitäts- und Finanzplanung und bildet die Grundlage heutiger ERP-Systeme.
MS Access ist ein relationales Datenbankmanagementsystem (DBMS) von Microsoft, das Teil des Office-Pakets ist. Es bietet eine grafische Benutzeroberfläche zur Erstellung von Tabellen, Abfragen, Formularen und Berichten und eignet sich für kleinere bis mittelgroße Datenbanken im Desktop- oder Workgroup-Einsatz. Im Gegensatz zu Server-DBMS wie MySQL oder PostgreSQL ist Access nicht für den gleichzeitigen Zugriff vieler Benutzer oder sehr große Datenmengen ausgelegt.
MS Office (Microsoft Office) ist ein weit verbreitetes Softwarepaket für Büroanwendungen, das Programme wie Word (Textverarbeitung), Excel (Tabellenkalkulation), PowerPoint (Präsentation) und Outlook (E-Mail/Kalender) umfasst. Es ist in nahezu allen Unternehmen im Einsatz und gilt als De-facto-Standard für Office-Anwendungen. Seit einigen Jahren bietet Microsoft Office auch als cloudbasiertes Abonnementmodell (Microsoft 365) an, das zusätzliche Kollaborationsfunktionen wie Teams und SharePoint enthält.
Refactoring-Ansatz, bei dem ein unstrukturierter „Big Ball of Mud" schrittweise in eine geordnete Architektur überführt wird.
Multicast ist eine Netzwerkübertragungsart, bei der Datenpakete gleichzeitig an eine definierte Gruppe von Empfängern gesendet werden. Im Unterschied zu Unicast (1:1) und Broadcast (1:alle) richtet sich Multicast (1:viele) nur an Empfänger, die sich für den jeweiligen Multicast-Datenstrom registriert haben. Multicast wird effizient für Videostreaming, IPTV und Software-Verteilung im Netzwerk eingesetzt, da der Sender die Daten nur einmal überträgt und das Netz die Verteilung übernimmt.
Datenstrukturen mit mehr als zwei Dimensionen, z. B. für 3D-Daten oder Tensoren im maschinellen Lernen.
Großes Sprachmodell, das neben Text auch andere Datentypen wie Bilder oder Audio verarbeiten kann.
KI-Modell, das mehrere Eingabetypen (Text, Bild, Audio) gleichzeitig verarbeiten und kombinieren kann.
Multimode-Fasern sind Lichtwellenleiter (Glasfaserkabel) mit einem größeren Kerndurchmesser (typisch 50 µm oder 62,5 µm), durch den Licht in mehreren Ausbreitungsmoden gleichzeitig übertragen wird. Aufgrund der Modendispersion – verschiedene Moden treffen zu leicht unterschiedlichen Zeiten am Empfänger ein – ist die Bandbreite und Reichweite von Multimode-Fasern geringer als bei Singlemode-Fasern. Sie eignen sich für kürzere Strecken (bis ca. 550 m) innerhalb von Gebäuden oder Gebäudekomplexen und sind günstiger als Singlemode-Fasern.
Die Multimomentaufnahme ist eine statistische Arbeitsstudienmethode, bei der zu zufällig gewählten Zeitpunkten beobachtet wird, womit ein Mitarbeiter oder eine Maschine gerade beschäftigt ist. Durch eine große Anzahl von Momentaufnahmen lässt sich statistisch valide ermitteln, wie die Arbeitszeit auf verschiedene Tätigkeiten (z. B. produktive Arbeit, Rüsten, Warten) verteilt ist. Sie ist weniger aufwändig als eine Dauerbeobachtung und wird zur Ermittlung von Zeitanteilen und Kapazitätsauslastungen genutzt.
In UML-Diagrammen die Angabe, wie viele Objekte an einer Beziehung beteiligt sein können (z. B. 1..*, 0..1).
Ein Multi-Prozessor-System ist ein Computer mit mehreren physischen Prozessoren (CPUs), die sich einen gemeinsamen Arbeitsspeicher teilen oder über einen schnellen Bus miteinander kommunizieren. Durch die parallele Verarbeitung von Aufgaben auf mehreren CPUs kann die Rechenleistung für rechenintensive Anwendungen erheblich gesteigert werden. Multi-Prozessor-Systeme werden vor allem in Servern, Workstations und Hochleistungsrechnern eingesetzt.
Multi-Threading ist eine Technik, bei der ein Prozess in mehrere parallel ablaufende Ausführungsfäden (Threads) aufgeteilt wird, die sich Ressourcen wie Speicher und Dateizugriffe teilen. Dadurch können auf Mehrkernprozessoren mehrere Teile eines Programms gleichzeitig ausgeführt werden, was die Performance verbessert. Herausforderungen sind dabei die Synchronisation der Threads und die Vermeidung von Race Conditions und Deadlocks.
Verfahren der KI, bei dem Algorithmen wiederkehrende Strukturen in Daten automatisch identifizieren.
MySQL ist ein weit verbreitetes, quelloffenes relationales Datenbankmanagementsystem (RDBMS), das ursprünglich von MySQL AB entwickelt und heute von Oracle gepflegt wird. Es verwendet die Abfragesprache SQL und zeichnet sich durch hohe Performance, Zuverlässigkeit und einfache Handhabung aus. MySQL wird besonders häufig in Webanwendungen eingesetzt – z. B. im bekannten LAMP-Stack (Linux, Apache, MySQL, PHP) – und bildet die Datenbankgrundlage vieler populärer Open-Source-Anwendungen.