Glossar — O
Eine Oberklasse (Superklasse oder Elternklasse) ist in der objektorientierten Programmierung eine Klasse, deren Attribute und Methoden durch Vererbung an eine oder mehrere Unterklassen (Subklassen) weitergegeben werden. Das Prinzip der Vererbung ermöglicht Code-Wiederverwendung und bildet hierarchische Beziehungen zwischen Klassen ab (z. B. Oberklasse „Fahrzeug", Unterklasse „PKW"). In UML-Klassendiagrammen wird die Vererbungsbeziehung mit einem Pfeil mit geschlossener, hohler Spitze dargestellt.
Object-Storage (Objektspeicher) ist ein Speicherkonzept, bei dem Daten als eigenständige Objekte mit Metadaten und einer eindeutigen ID gespeichert werden – im Gegensatz zu Dateisystemen mit Ordnerstrukturen. Es eignet sich besonders für große Datenmengen wie Medieninhalte, Backups oder Log-Dateien und ist in Cloud-Umgebungen weit verbreitet (z. B. Amazon S3). Object-Storage ist hoch skalierbar und ermöglicht den Zugriff über HTTP-APIs. Die fehlende Hierarchie macht ihn weniger geeignet für häufig geänderte Dateien.
Ein Objekt ist in der objektorientierten Programmierung eine konkrete Instanz einer Klasse, die die in der Klasse definierten Attribute mit konkreten Werten belegt und deren Methoden ausführen kann. Zum Beispiel ist „meinAuto" vom Typ „PKW" ein Objekt mit dem Attributwert „Farbe = Rot". Objekte kommunizieren über Nachrichten (Methodenaufrufe) miteinander und bilden das Grundkonzept der OOP.
Eine Objektdatenbank speichert Daten als Objekte, so wie sie in objektorientierten Programmiersprachen verwendet werden – inklusive Methoden, Vererbung und Beziehungen. Im Gegensatz zu relationalen Datenbanken müssen Objekte nicht in Tabellen umgewandelt werden, was bei komplexen Datenstrukturen Vorteile bietet. Objektdatenbanken werden in Bereichen wie CAD, Telekommunikation und wissenschaftlichen Anwendungen eingesetzt. Sie sind weniger verbreitet als relationale Datenbanken, aber leistungsfähig bei objektreichen Datenmodellen.
Ein Objektdiagramm ist ein UML-Diagrammtyp, der einen konkreten Schnappschuss des Systems zu einem bestimmten Zeitpunkt zeigt, indem er Instanzen von Klassen (Objekte) mit ihren aktuellen Attributwerten und Beziehungen abbildet. Es ist eine Instanziierung des Klassendiagramms und dient dazu, komplexe Strukturen oder Sonderfälle anschaulich zu erläutern. Objektdiagramme helfen beim Verständnis und der Fehlersuche in objektorientierten Systemen.
Das objektorientierte Programmierparadigma (OOP) ist ein Ansatz, bei dem Software aus Objekten besteht, die Daten (Attribute) und Verhalten (Methoden) kapseln. Die vier Grundprinzipien sind Kapselung, Vererbung, Polymorphismus und Abstraktion. OOP fördert die Wiederverwendbarkeit von Code und erleichtert die Modellierung realer Sachverhalte. Verbreitete objektorientierte Sprachen sind Java, Python, C++ und C#.
Eine objektrelationale Datenbank kombiniert Eigenschaften relationaler Datenbanken (Tabellen, SQL) mit Konzepten der objektorientierten Programmierung (Vererbung, komplexe Typen, Methoden). Sie erlaubt es, benutzerdefinierte Datentypen und Vererbungshierarchien direkt in der Datenbank zu nutzen. PostgreSQL ist ein bekanntes Beispiel für ein objektrelationales Datenbanksystem. Dieser Ansatz bietet mehr Flexibilität als rein relationale Systeme bei vergleichbarer Reife und Verbreitung.
OEM (Original Equipment Manufacturer) bezeichnet einen Hersteller, der Komponenten oder Produkte produziert, die von einem anderen Unternehmen unter eigenem Namen vertrieben werden. In der IT wird der Begriff auch für Software verwendet, die vorinstalliert auf Geräten ausgeliefert wird (z. B. Windows OEM-Lizenz auf einem neuen PC). OEM-Lizenzen sind in der Regel günstiger als Einzelhandelsversionen, aber an das jeweilige Gerät gebunden. Für IT-Fachleute ist die Unterscheidung zwischen OEM- und Retail-Lizenzen lizenzrechtlich relevant.
OFDMA (Orthogonal Frequency-Division Multiple Access) ist ein Mehrfachzugriffsverfahren, das in modernen Funkstandards wie Wi-Fi 6 (802.11ax) und 5G eingesetzt wird. Es teilt den verfügbaren Frequenzbereich in viele schmale Unterträger (Subcarrier) auf, die gleichzeitig von verschiedenen Nutzern verwendet werden können. Im Vergleich zu OFDM ermöglicht OFDMA eine effizientere Nutzung der Bandbreite besonders bei vielen gleichzeitigen Verbindungen.
Office-Produkte sind Softwareanwendungen für typische Büroaufgaben wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation und E-Mail-Verwaltung. Bekannte Beispiele sind Microsoft 365, LibreOffice und Google Workspace. Sie sind in nahezu jedem Unternehmen im Einsatz und bilden die Grundlage für die tägliche Bürokommunikation und -organisation. Für Azubis in IT-Berufen ist der sichere Umgang mit Office-Produkten eine Basisqualifikation.
Off-Premises bedeutet, dass IT-Infrastruktur, Systeme oder Daten außerhalb der eigenen Unternehmensräume betrieben werden – typischerweise in einem externen Rechenzentrum oder in der Cloud. Das Gegenteil ist On-Premises (im eigenen Haus). Off-Premises-Lösungen bieten Flexibilität und Skalierbarkeit, erfordern aber besondere Aufmerksamkeit bei Datenschutz und Verfügbarkeit. Cloud-Dienste wie IaaS, PaaS und SaaS sind typische Off-Premises-Modelle.
Ein Off-Premises Backup ist eine Datensicherung, die an einem externen, vom primären Betriebsstandort räumlich getrennten Ort gespeichert wird. Es schützt vor lokalen Katastrophen wie Brand, Überschwemmung oder Einbruch, bei denen auch lokale Backups zerstört werden könnten. Typische Methoden sind Cloud-Backups oder die Auslagerung von Sicherungsmedien in ein externes Rechenzentrum. Die 3-2-1-Backup-Regel empfiehlt explizit, eine Kopie off-site aufzubewahren.
Ein OLA (Operational Level Agreement) ist eine interne Vereinbarung zwischen verschiedenen Abteilungen oder Teams innerhalb einer IT-Organisation, die die gegenseitigen Leistungspflichten zur Erfüllung eines übergeordneten SLA (Service Level Agreement) festlegt. Während das SLA die Leistung gegenüber dem Kunden regelt, definiert das OLA, welche internen Gruppen welche Beiträge leisten müssen. OLAs sind ein Instrument des ITIL-Service-Designs.
OLED (Organic Light-Emitting Diode) ist eine Displaytechnologie, bei der organische Verbindungen bei elektrischer Spannung selbst leuchten – ohne separate Hintergrundbeleuchtung wie bei LCD-Displays. Das ermöglicht echtes Schwarz, höhere Kontrastverhältnisse, dünnere Bauformen und schnellere Reaktionszeiten. OLED-Displays werden in Smartphones, High-End-Monitoren und Fernsehern eingesetzt. Ein Nachteil ist das potenzielle Einbrennen von statischen Bildinhalten bei Dauerbetrieb.
Ein Oligopol ist eine Marktform, bei der nur wenige Anbieter den Markt beherrschen und die Handlungen jedes Anbieters die anderen direkt beeinflussen. Beispiele in der IT-Branche sind der Markt für Betriebssysteme (Windows, macOS, Linux) oder der Prozessorenmarkt (Intel, AMD). Oligopolisten haben erhebliche Marktmacht und können Preise sowie Wettbewerbsbedingungen stark beeinflussen. Das Gegenteil ist der Polypol (viele Anbieter) oder das Monopol (ein Anbieter).
Digitale, über das Internet abrufbare technische Dokumentation wie Handbücher, API-Referenzen oder Hilfesysteme.
On-Premises (kurz: On-Prem) bedeutet, dass IT-Systeme und Software in den eigenen Räumlichkeiten des Unternehmens betrieben werden – auf eigener Hardware, unter eigener Verwaltung. Das bietet volle Kontrolle über Daten und Konfigurationen, erfordert aber eigenes IT-Personal und Infrastruktur. Im Vergleich zu Cloud-Lösungen (Off-Premises) sind On-Premises-Systeme oft weniger flexibel skalierbar. Besonders datenschutzsensible Branchen bevorzugen häufig On-Premises-Lösungen.
On-Side-Management (auch: On-Site-Management) bezeichnet die Verwaltung und Betreuung von IT-Systemen oder Projekten direkt beim Kunden vor Ort, anstatt aus der Ferne (Remote Management). Dabei sind Techniker oder Projektmanager physisch anwesend, um Installationen, Wartungsarbeiten oder Beratungsleistungen durchzuführen. Es wird bevorzugt bei komplexen Infrastrukturprojekten oder bei Aufgaben eingesetzt, die physischen Zugang zu Hardware erfordern.
OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture) ist ein plattformunabhängiger, offener Standard für den sicheren Datenaustausch in der industriellen Automatisierung (IEC 62541). Er ermöglicht die herstellerunabhängige Kommunikation zwischen Maschinen, Steuerungen, Sensoren und übergeordneten IT-Systemen (Industrie 4.0, IIoT). OPC UA unterstützt Sicherheitsmechanismen wie Authentifizierung, Verschlüsselung und Zugriffssteuerung direkt im Protokoll.
In der Programmierung bezeichnet `open` eine Funktion oder Methode zum Öffnen von Dateien oder Datenströmen für Lese- oder Schreiboperationen. Nach dem Öffnen wird ein Dateideskriptor oder Dateiobjekt zurückgegeben, über den weitere Operationen ausgeführt werden. Nach der Verwendung muss die Datei wieder geschlossen werden (z. B. mit `close()`), um Ressourcen freizugeben. Viele Programmiersprachen bieten Komfortmechanismen wie `with open(...)` in Python, die das automatische Schließen sicherstellen.
Open Data bezeichnet Daten, die von Behörden, Institutionen oder Unternehmen frei zugänglich, nutzbar, veränderbar und weiterverbreitbar bereitgestellt werden, ohne wesentliche Einschränkungen durch Lizenzgebühren oder rechtliche Hürden. Typische Beispiele sind Geodaten, Wetterdaten, Verkehrsdaten oder statistische Daten von Behörden. Open Data fördert Transparenz, Innovation und die Entwicklung neuer Dienste und Anwendungen.
OpenNebula ist eine quelloffene Cloud-Management-Plattform (Cloud-Orchestrator), mit der Unternehmen private, hybride und Edge-Cloud-Infrastrukturen aufbauen und verwalten können. Es unterstützt verschiedene Hypervisoren (KVM, VMware) und Netzwerk-Technologien und bietet APIs zur Automatisierung. OpenNebula ist eine Alternative zu OpenStack und wird für die Verwaltung virtueller Maschinen und Container eingesetzt.
Open-Source bezeichnet Software, deren Quellcode öffentlich zugänglich ist und die unter einer Lizenz (z. B. GPL, MIT, Apache) steht, die das freie Verwenden, Verändern und Weiterverbreiten erlaubt. Open-Source-Software kann kostenlos genutzt und an eigene Bedürfnisse angepasst werden, wobei die Nutzungsbedingungen je nach Lizenz variieren. Bekannte Beispiele sind Linux, Apache, MySQL und Firefox.
Open-Source-Software (OSS) ist Software, deren Quellcode öffentlich zugänglich ist und von jedem genutzt, verändert und weitergegeben werden darf – unter Einhaltung der jeweiligen Lizenz. Bekannte Beispiele sind Linux, LibreOffice, Firefox und der Apache-Webserver. OSS fördert Innovation, Transparenz und Gemeinschaftsentwicklung. Unternehmen nutzen OSS häufig, um Lizenzkosten zu sparen, müssen aber den Support selbst organisieren oder kostenpflichtige Enterprise-Versionen nutzen.
Ein Operational Level Agreement (OLA) ist eine interne Vereinbarung zwischen IT-Abteilungen oder -Teams innerhalb eines Unternehmens, die die Leistungen und Verantwortlichkeiten zur Unterstützung eines Service Level Agreements (SLA) festlegt. Es definiert Reaktionszeiten, Zuständigkeiten und Qualitätsziele, die intern eingehalten werden müssen, damit das übergeordnete SLA gegenüber dem Kunden erfüllt werden kann. OLAs sind ein zentrales Konzept des ITIL-Frameworks.
Operational Technology (OT) bezeichnet Hardware und Software, die physische Geräte, Prozesse und Ereignisse in industriellen Umgebungen direkt überwacht und steuert, beispielsweise in Fertigungsanlagen, Kraftwerken oder der Gebäudetechnik. Im Gegensatz zur klassischen IT, die Daten verarbeitet, wirkt OT direkt auf die physische Welt ein (SPS, SCADA, DCS). Die zunehmende Vernetzung von IT und OT (Industrie 4.0) stellt neue Anforderungen an die Cybersicherheit.
Ein Operator ist in der Programmierung ein Symbol oder ein Schlüsselwort, das eine Rechenoperation oder Verknüpfung auf Operanden ausführt. Unterschieden werden arithmetische Operatoren (+, -, *, /), Vergleichsoperatoren (==, <, >), logische Operatoren (&&, ||, !) und Zuweisungsoperatoren (=, +=). In Kubernetes bezeichnet ein Operator eine Methode zur Automatisierung von Anwendungsverwaltung mithilfe von Custom Controllers.
Orchestrierung bezeichnet in der IT die automatisierte Koordination und Verwaltung mehrerer Systeme, Dienste oder Container, um komplexe Arbeitsabläufe zuverlässig auszuführen. Im Cloud- und Container-Umfeld ist Kubernetes das bekannteste Orchestrierungswerkzeug, das die Bereitstellung, Skalierung und den Betrieb von containerisierten Anwendungen automatisiert. Orchestrierung unterscheidet sich von Automatisierung dadurch, dass sie mehrere Prozesse und Systeme als Ganzes koordiniert.
`ORDER BY` ist eine SQL-Klausel, die das Ergebnis einer Datenbankabfrage nach einem oder mehreren Spalten sortiert. Die Standardreihenfolge ist aufsteigend (`ASC`); mit `DESC` wird absteigend sortiert. Mehrere Sortierspalten können kombiniert werden, z. B. `ORDER BY Nachname ASC, Vorname ASC`. Die Sortierung erfolgt erst nach der Filterung durch `WHERE` und beeinflusst die Reihenfolge der zurückgegebenen Datensätze.
Qualitätsmerkmal von IT-Systemen: Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, Normen und betrieblicher Regelungen.
Benutzerschnittstelle mit flexiblen, dynamisch anpassbaren Displayflächen, die starre Bildschirmgrenzen überwinden.
Ein Organigramm ist eine grafische Darstellung der Aufbauorganisation eines Unternehmens, die Hierarchien, Abteilungen und Beziehungen zwischen Positionen visualisiert. Es zeigt, wer wem unterstellt ist und wie Zuständigkeiten verteilt sind. Typische Formen sind das Linienorganigramm, das Matrixorganigramm und das Stablinienorganigramm. Für neue Mitarbeitende und Azubis dient das Organigramm als wichtige Orientierungshilfe im Unternehmen.
Organisation bezeichnet sowohl die strukturelle Ordnung eines Unternehmens (Aufbauorganisation) als auch die Gestaltung von Abläufen und Prozessen (Ablauforganisation). Ziel der Organisation ist es, Arbeitsteilung, Koordination und Zielerreichung effizient zu gestalten. Organisationsformen wie Linie, Stab-Linie oder Matrix haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Eine gute Organisation schafft klare Verantwortlichkeiten und effiziente Kommunikationswege.
Organisationsmittel sind Werkzeuge, Methoden und Hilfsmittel zur Planung, Steuerung und Kontrolle betrieblicher Abläufe. Dazu zählen z. B. Formulare, Checklisten, Organigramme, Ablaufdiagramme, Projektmanagement-Software und Dokumentenmanagementsysteme. Sie helfen dabei, Arbeitsprozesse zu standardisieren und effizienter zu gestalten. In der IT werden digitale Organisationsmittel wie Ticketsysteme oder Wikis zunehmend eingesetzt.
Risiko durch Mängel in Prozessen oder Strukturen, z. B. unklare Verantwortlichkeiten oder Kommunikationsprobleme.
Adaptive UI, die sich an Nutzerkontext und -verhalten anpasst und ihre Form dynamisch verändert (dt. für Organic UI).
Der OSI Layer (OSI-Schicht) bezieht sich auf eine der sieben Schichten des ISO/OSI-Referenzmodells, das die Kommunikation in Netzwerken in standardisierte Funktionseinheiten unterteilt: Bitübertragung (1), Sicherung (2), Vermittlung (3), Transport (4), Sitzung (5), Darstellung (6) und Anwendung (7). Jede Schicht übernimmt definierte Aufgaben und kommuniziert nur mit den benachbarten Schichten über festgelegte Schnittstellen. Das Modell ist grundlegend für das Verständnis von Netzwerkprotokollen und Fehlersuche.
Eine OSI-Schicht ist eine der sieben Ebenen des ISO/OSI-Referenzmodells, die jeweils eine spezifische Funktion in der Netzwerkkommunikation übernimmt. Bekannte Schichten sind Schicht 3 (Vermittlungsschicht/IP), Schicht 4 (Transportschicht/TCP, UDP) und Schicht 7 (Anwendungsschicht/HTTP, SMTP). Das OSI-Modell ermöglicht Interoperabilität zwischen verschiedenen Herstellern und ist Grundlage für die Analyse von Netzwerkproblemen.
Ein Output-Stream ist ein gerichteter Datenstrom, über den ein Programm Daten ausgibt – z. B. auf den Bildschirm, in eine Datei oder über ein Netzwerk. In der Programmierung wird zwischen der Standardausgabe (`stdout`), der Fehlerausgabe (`stderr`) und dateibasierten Output-Streams unterschieden. Output-Streams werden typischerweise gepuffert, um Ein-/Ausgabeoperationen zu bündeln und die Performance zu verbessern. Das explizite Leeren (Flushen) des Puffers ist bei kritischen Ausgaben wichtig.
Outsourcing bezeichnet die Auslagerung von Geschäftsprozessen oder IT-Leistungen an externe Dienstleister. Unternehmen nutzen Outsourcing, um Kosten zu senken, auf spezialisiertes Know-how zuzugreifen und sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Typische IT-Outsourcing-Bereiche sind Rechenzentrumsleistungen, Helpdesk, Softwareentwicklung oder Netzwerkbetrieb. Risiken sind Kontrollverlust, Abhängigkeit vom Dienstleister und mögliche Datenschutzprobleme.