Glossar — W

World Wide Web Consortium; internationale Organisation, die offene Standards für das Web entwickelt und pflegt (z. B. HTML, CSS).

Ein Walkthrough ist eine manuelle Qualitätssicherungsmaßnahme in der Softwareentwicklung, bei der der Autor eines Dokuments oder Codes dieses Schritt für Schritt einem kleinen Publikum (Kollegen, Tester) vorstellt und erklärt. Ziel ist es, Fehler, Unklarheiten und Verbesserungspotenziale frühzeitig zu finden, bevor aufwändige Tests durchgeführt werden. Im Gegensatz zu formalen Inspektionen ist ein Walkthrough informeller und wird vom Autor selbst geleitet. Es handelt sich um eine Form des statischen Tests, da kein Code ausgeführt wird.

Wide Area Network – Weitverkehrsnetz, das Standorte über große geografische Entfernungen verbindet, z. B. über Mietleitungen oder das Internet.

Die Warenannahme ist der Prozess der Entgegennahme und Überprüfung von gelieferten Gütern in einem Unternehmen. Dabei werden Lieferschein und Bestellung verglichen, die Ware auf Vollständigkeit und sichtbare Mängel geprüft und der Empfang dokumentiert. Bei Abweichungen müssen Mängelrügen unverzüglich an den Lieferanten gerichtet werden. Im IT-Kontext umfasst die Warenannahme auch die Prüfung von Hardware-Lieferungen auf korrekte Konfiguration und Vollständigkeit des Zubehörs.

Wartbarkeit (englisch: Maintainability) ist ein Qualitätsmerkmal von Software und beschreibt, wie leicht eine Software verstanden, geändert, erweitert oder repariert werden kann. Wartbare Software zeichnet sich durch klare Struktur, gute Dokumentation, sinnvolle Benennung und modularen Aufbau aus. Hohe Wartbarkeit spart langfristig Zeit und Kosten, da Änderungen schneller und fehlerärmer umgesetzt werden können. Die ISO-Norm 25010 definiert Wartbarkeit als eine der zentralen Qualitätseigenschaften von Software.

Datenstruktur nach dem FIFO-Prinzip (First In, First Out); dient z. B. zur Auftragssteuerung in Betriebssystemen und Netzwerken.

Softwarewartung bezeichnet alle Tätigkeiten nach der Inbetriebnahme einer Software, um sie funktionsfähig, sicher und aktuell zu halten. Man unterscheidet vier Arten: korrektive Wartung (Fehlerbehebung), adaptive Wartung (Anpassung an neue Umgebungen), perfektionierende Wartung (Verbesserung von Leistung oder Wartbarkeit) und präventive Wartung (Vorbeugung künftiger Probleme). Laut Studien entfällt ein erheblicher Teil der Software-Lebenszykluskosten auf die Wartungsphase. Im Hardware-Bereich bezeichnet Wartung die Instandhaltung physischer Geräte durch Reinigung, Austausch von Teilen und Überprüfungen.

Das Wasserfallmodell ist ein sequenzielles Vorgehensmodell der Softwareentwicklung, bei dem die Phasen Anforderungsanalyse, Entwurf, Implementierung, Test und Einführung streng nacheinander und ohne Rücksprünge durchlaufen werden – ähnlich einem Wasserfall. Jede Phase muss vollständig abgeschlossen und dokumentiert sein, bevor die nächste beginnt. Der Vorteil liegt in der klaren Struktur und Planbarkeit; der Nachteil ist die mangelnde Flexibilität bei Anforderungsänderungen, die in der Praxis häufig auftreten. Das Wasserfallmodell eignet sich am besten für Projekte mit stabilen, vollständig bekannten Anforderungen.

Ein Web-Browser ist eine Anwendungssoftware, die HTTP/HTTPS-Anfragen an Webserver sendet und die empfangenen HTML-, CSS- und JavaScript-Dateien als Webseiten darstellt. Bekannte Browser sind Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Edge und Apple Safari. Moderne Browser beinhalten eine JavaScript-Engine, eine Rendering-Engine, Sicherheitsfunktionen wie Sandboxing und Zertifikatsprüfung sowie Entwicklertools. Der Browser ist die wichtigste Schnittstelle zum World Wide Web und auch Grundlage für Progressive Web Apps (PWA).

HTML-Element zur strukturierten Eingabe und Übermittlung von Nutzerdaten über einen Browser an einen Webserver.

Webhosting bezeichnet die Bereitstellung von Speicherplatz und Infrastruktur durch einen Dienstleister (Hoster), damit Websites und Webanwendungen dauerhaft über das Internet erreichbar sind. Angeboten werden unterschiedliche Modelle: Shared Hosting (gemeinsamer Server), Virtual Private Server (VPS), Dedicated Server (dedizierter Server) und Cloud-Hosting. Der Hoster stellt neben dem Speicherplatz oft auch Domain-Verwaltung, E-Mail-Dienste, Datenbanken und SSL-Zertifikate bereit. Die Wahl des richtigen Hosting-Modells hängt von Anforderungen an Performance, Sicherheit und Budget ab.

Software oder Hardware, die HTTP-Anfragen entgegennimmt und Webseiten oder Ressourcen an Clients ausliefert (z. B. Apache, nginx).

Dienst, der über standardisierte Protokolle (HTTP/HTTPS) Funktionen bereitstellt und von anderen Anwendungen genutzt werden kann.

Protokoll für bidirektionale Dauerverbindungen zwischen Browser und Server. Ermöglicht Echtzeit-Kommunikation ohne wiederholte HTTP-Anfragen.

Wechseldatenträger sind portable Speichermedien, die leicht an verschiedene Geräte angeschlossen und wieder entfernt werden können. Typische Beispiele sind USB-Sticks, externe Festplatten, SD-Karten und (historisch) CD/DVD. Sie ermöglichen den einfachen Transport und die Sicherung von Daten, stellen aber auch ein Sicherheitsrisiko dar, da sie Schadsoftware einschleusen oder vertrauliche Daten aus dem Unternehmen bringen können. Viele Sicherheitsrichtlinien regeln daher den Einsatz von Wechseldatenträgern (z. B. Verschlüsselungspflicht, Nutzungsverbote).

Eine Weiterleitungstabelle (auch Forwarding Table oder MAC-Adresstabelle) ist eine Datenstruktur in Netzwerk-Switches, die jedem bekannten Gerät (identifiziert durch MAC-Adresse) den zugehörigen Switch-Port zuordnet. Wenn ein Frame am Switch ankommt, schlägt der Switch die Ziel-MAC-Adresse in dieser Tabelle nach und leitet den Frame nur an den entsprechenden Port weiter – statt ihn (wie ein Hub) an alle Ports zu senden. Die Tabelle wird dynamisch aufgebaut, indem der Switch die Quell-MAC-Adressen eingehender Frames lernt. Bei Router bezieht sich der Begriff auf Routing-Tabellen mit IP-Adressen.

Well Known Ports sind standardisierte Portnummern im Bereich 0–1023, die von der IANA (Internet Assigned Numbers Authority) bestimmten Netzwerkdiensten fest zugewiesen sind. Bekannte Beispiele sind Port 80 (HTTP), 443 (HTTPS), 25 (SMTP), 22 (SSH), 53 (DNS) und 21 (FTP). Durch diese Standardisierung weiß ein Client automatisch, an welchen Port er sich wenden muss, um einen bestimmten Dienst zu erreichen. Im Gegensatz dazu nutzen Benutzeranwendungen dynamisch zugewiesene Ports im Bereich 49152–65535.

Ein Werkvertrag (§ 631 BGB) verpflichtet den Auftragnehmer zur Herstellung eines bestimmten Werkes (z. B. eine fertige Software, eine installierte Anlage) und den Auftraggeber zur Zahlung der vereinbarten Vergütung bei Abnahme. Im Unterschied zum Dienstvertrag schuldet der Auftragnehmer einen konkreten Erfolg, nicht nur das Bemühen. Bei Mängeln hat der Auftraggeber Anspruch auf Nacherfüllung, Minderung oder Schadensersatz. Im IT-Bereich kommt der Werkvertrag häufig bei Softwareentwicklungsprojekten, Website-Erstellungen und IT-Installationen zum Einsatz.

Gesamtheit der eingesetzten Entwicklungswerkzeuge (IDE, Git, CI/CD, Projektmanagement), die den Software-Entwicklungsprozess unterstützen.

Wertschöpfung bezeichnet den Mehrwert, den ein Unternehmen durch seine Produktions- oder Dienstleistungstätigkeit gegenüber den eingesetzten Vorleistungen erzeugt. Sie berechnet sich als Differenz zwischen dem Wert des Endprodukts und den Kosten für zugekaufte Vorleistungen. Wertschöpfung ist ein Maß für den wirtschaftlichen Beitrag eines Unternehmens und die Grundlage für Löhne, Gewinne, Zinsen und Steuern. Im IT-Bereich entsteht Wertschöpfung z. B. durch die Entwicklung von Software, die Verarbeitung von Daten oder die Bereitstellung von IT-Dienstleistungen.

Die Wertschöpfungskette (nach Michael Porter) beschreibt die Abfolge aller Aktivitäten eines Unternehmens, die zur Erstellung und Vermarktung eines Produkts oder einer Dienstleistung beitragen. Sie unterteilt sich in primäre Aktivitäten (Eingangslogistik, Produktion, Ausgangslogistik, Marketing, Kundendienst) und unterstützende Aktivitäten (Infrastruktur, Personalwesen, Technologieentwicklung, Beschaffung). Durch Analyse der Wertschöpfungskette können Unternehmen Kostensenkungspotenziale und Wettbewerbsvorteile identifizieren. IT-Systeme spielen eine wichtige Rolle bei der Optimierung und Digitalisierung von Wertschöpfungsketten.

WHERE ist eine SQL-Klausel, die bei SELECT-, UPDATE- und DELETE-Befehlen genutzt wird, um die Ergebnismenge auf Datensätze einzuschränken, die eine bestimmte Bedingung erfüllen. Beispiel: `SELECT * FROM Kunden WHERE Land = 'Deutschland'` gibt nur Datensätze zurück, bei denen das Feld "Land" den Wert "Deutschland" hat. Bedingungen können mit AND, OR und NOT verknüpft und mit Vergleichsoperatoren (=, <, >, LIKE, IN, BETWEEN) formuliert werden. Die WHERE-Klausel ist essenziell, um gezielt mit bestimmten Datensätzen zu arbeiten.

Die while-Schleife ist eine Kontrollstruktur in Programmiersprachen, die einen Codeblock wiederholt ausführt, solange eine Bedingung wahr ist. Die Bedingung wird vor jedem Schleifendurchlauf geprüft (kopfgesteuerte Schleife): Ist sie beim ersten Durchlauf bereits falsch, wird der Schleifenkörper nie ausgeführt. Beispiel: `while (counter < 10) { counter++; }`. Im Gegensatz zur for-Schleife, die eine feste Anzahl von Wiederholungen hat, eignet sich while besonders, wenn die Anzahl der Durchläufe vorab unbekannt ist. Eine Endlosschleife entsteht, wenn die Bedingung nie falsch wird.

Beim Whitebox-Test (auch Glass-Box- oder strukturorientierter Test) hat der Tester Einblick in den Quellcode und testet gezielt interne Programmstrukturen wie Schleifen, Verzweigungen und Pfade. Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Codebereiche korrekt funktionieren und alle möglichen Pfade mindestens einmal durchlaufen werden. Typische Metriken sind Anweisungsüberdeckung, Zweigüberdeckung und Pfadüberdeckung. Whitebox-Tests werden häufig von Entwicklern selbst durchgeführt und ergänzen Blackbox-Tests, bei denen der Tester den Code nicht kennt.

Testverfahren, bei dem die interne Implementierung bekannt ist. Testfälle werden auf Basis des Quellcodes zur vollständigen Codeabdeckung entworfen.

Fähigkeit eines Systems, nach einem Fehler in einen definierten Betriebszustand zurückzukehren (ISO-25010-Qualitätsmerkmal).

Wiederholung (auch Iteration oder Schleife) ist eine grundlegende Kontrollstruktur in der Programmierung, die es ermöglicht, einen Codeblock mehrfach auszuführen. Es gibt verschiedene Arten: for-Schleifen (bekannte Anzahl von Durchläufen), while-Schleifen (kopfgesteuert, Bedingung vor der Ausführung) und do-while-Schleifen (fußgesteuert, Bedingung nach der Ausführung). Wiederholungen sind essenziell für die Verarbeitung von Listen, Berechnungen und automatisierte Prozesse. Ohne Schleifenkonstrukte müsste gleicher Code viele Male manuell wiederholt werden.

Wi-Fi ist ein Markenname der Wi-Fi Alliance für zertifizierte drahtlose Netzwerkprodukte, die auf dem IEEE-802.11-Standard basieren. Umgangssprachlich wird Wi-Fi oft synonym mit WLAN verwendet. Wi-Fi-Generationen wie Wi-Fi 5 (802.11ac), Wi-Fi 6 (802.11ax) und Wi-Fi 6E bieten zunehmend höhere Datenraten, geringere Latenz und bessere Performance in dichten Umgebungen. Das Wi-Fi-Zertifizierungsprogramm stellt die Interoperabilität zwischen Geräten verschiedener Hersteller sicher.

Rechteckiger Bereich auf einer grafischen Benutzeroberfläche, der Inhalte oder Anwendungen darstellt und interaktiv bedient werden kann.

Eclipse-Plugin zur grafischen Erstellung von Java-GUIs per Drag-and-Drop (Swing/SWT). Generiert automatisch den zugehörigen Quellcode.

Weit verbreitetes Betriebssystem von Microsoft mit grafischer Benutzeroberfläche für PCs, Server und eingebettete Systeme.

Schematische Skizze einer Benutzeroberfläche ohne Design-Details. Zeigt Struktur, Layout und Anordnung von UI-Elementen in der Planungsphase.

Der Wirkungsgrad (η, Eta) ist eine dimensionslose Kennzahl, die das Verhältnis von nutzbarer Ausgangsleistung zur eingesetzten Eingangsleistung beschreibt und in Prozent angegeben wird. Ein Wirkungsgrad von 100 % würde bedeuten, dass die gesamte zugeführte Energie vollständig in Nutzarbeit umgewandelt wird – in der Praxis geht immer ein Teil als Wärme verloren. Bei Computernetzteilen (Power Supply Unit) gibt die Effizienzklasse (z. B. 80 Plus Bronze, Gold, Platinum) an, wie viel Prozent der zugeführten Energie tatsächlich als Gleichstrom an die Komponenten abgegeben wird. Ein hoher Wirkungsgrad bedeutet geringere Energiekosten und weniger Wärmeentwicklung.

Wirtschaftliche Verflechtungen beschreiben die wechselseitigen Abhängigkeiten und Beziehungen zwischen Unternehmen, Branchen, Volkswirtschaften oder Wirtschaftssubjekten. Sie entstehen durch Handels-, Kapital- und Technologiebeziehungen und können auf nationaler oder internationaler Ebene (Globalisierung) existieren. Konzernstrukturen, Lieferketten, Joint Ventures und internationale Arbeitsteilung sind Beispiele für wirtschaftliche Verflechtungen. Sie führen zu gegenseitiger Abhängigkeit, erhöhen aber auch die Anfälligkeit für Krisen, wie die COVID-19-Pandemie bei globalen Lieferketten gezeigt hat.

Wirtschaftliche Ziele sind die angestrebten Ergebnisse unternehmerischen Handelns, die in der Regel auf Gewinnerzielung, Umsatzsteigerung, Kostensenkung oder Marktanteilserhöhung ausgerichtet sind. Neben den monetären Zielen (Rentabilität, Liquidität) spielen auch qualitative Ziele (Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit, Nachhaltigkeit) eine wachsende Rolle. Unternehmensziele werden in einem Zielsystem hierarchisch geordnet: Oberziele, Zwischenziele und Unterziele. Im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Zielen, sozialen Zielen und ökologischen Zielen müssen Unternehmen Kompromisse finden.

Wirtschaftlichkeit ist ein betriebswirtschaftliches Prinzip, das das Verhältnis von Ertrag (Output) zu Aufwand (Input) bewertet. Das Wirtschaftlichkeitsprinzip gibt es in zwei Ausprägungen: das Minimalprinzip (ein bestimmtes Ziel mit möglichst geringem Aufwand erreichen) und das Maximalprinzip (mit gegebenem Aufwand einen möglichst hohen Ertrag erzielen). Im IT-Bereich spielt Wirtschaftlichkeit bei Investitionsentscheidungen eine zentrale Rolle – etwa beim Vergleich von Cloud-Lösungen mit On-Premises-Infrastruktur. Eine hohe Wirtschaftlichkeit bedeutet effizienten Ressourceneinsatz.

Der Wirtschaftskreislauf ist ein volkswirtschaftliches Modell, das die Geld- und Güterströme zwischen den Wirtschaftssubjekten (Haushalte, Unternehmen, Staat, Banken, Ausland) darstellt. Im einfachen Kreislauf tauschen Haushalte Arbeitskraft gegen Einkommen und kaufen davon Güter bei Unternehmen. Im erweiterten Kreislauf kommen Staat, Banken (Spar- und Investitionsströme) und das Ausland (Export/Import) hinzu. Das Modell verdeutlicht, wie eng Konsum, Produktion, Einkommen und Investitionen miteinander verknüpft sind. Es ist die Grundlage für das Verständnis von Konjunkturzyklen und Wirtschaftspolitik.

Ein Wirtschaftszweig (auch Branche oder Sektor) bezeichnet eine Gruppe von Unternehmen, die ähnliche Produkte herstellen oder ähnliche Dienstleistungen erbringen. Die Volkswirtschaft wird traditionell in drei Sektoren eingeteilt: primärer Sektor (Land- und Forstwirtschaft, Fischerei), sekundärer Sektor (Industrie, Handwerk, Bauwesen) und tertiärer Sektor (Dienstleistungen, Handel, Finanzwesen). Der IT-Bereich gehört zum tertiären Sektor und ist in Deutschland ein wichtiger Wirtschaftszweig mit hohem Wachstumspotenzial. Wirtschaftszweige werden statistisch nach der WZ-Klassifikation (Wirtschaftszweigklassifikation) erfasst.

Strukturierte Sammlung von Fakten und Regeln, auf die ein Expertensystem oder eine KI zur Entscheidungsfindung zurückgreift.

Systematischer Prozess der Erfassung, Speicherung und Verteilung von Wissen in Organisationen, z. B. über Wikis oder Dokumentenmanagementsysteme.

WLAN (Wireless Local Area Network) bezeichnet ein drahtloses lokales Netzwerk, das Geräte per Funk miteinander und mit dem Internet verbindet. Es basiert auf dem IEEE-802.11-Standard und nutzt Frequenzbänder von 2,4 GHz und 5 GHz (sowie 6 GHz bei neueren Standards). Ein Access Point (WLAN-Router) vermittelt zwischen den drahtlosen Geräten und dem kabelgebundenen Netz. WLAN bietet Mobilität und einfache Einrichtung, ist aber störungsanfälliger als kabelgebundene Verbindungen und erfordert besondere Sicherheitsmaßnahmen (WPA3-Verschlüsselung, starke Passwörter).

Microsoft Word ist ein weit verbreitetes Textverarbeitungsprogramm aus der Microsoft-Office-Suite, das die Erstellung, Bearbeitung und Formatierung von Textdokumenten ermöglicht. Es bietet Funktionen wie Formatvorlagen, Serienbriefe, Rechtschreibprüfung, Inhaltsverzeichnisse und die Einbindung von Grafiken und Tabellen. Dokumente werden im DOCX-Format (offener Standard) gespeichert und können als PDF exportiert werden. Word ist auch als Webanwendung (Microsoft 365) verfügbar und unterstützt kollaboratives Arbeiten in Echtzeit.

Temporäre Lösung für ein bekanntes Problem, die den Betrieb aufrecht erhält, bis eine dauerhafte Fehlerbehebung verfügbar ist.

Work-Life-Balance beschreibt das angestrebte Gleichgewicht zwischen beruflichen Anforderungen und privatem Leben, einschließlich Erholung, Familie, Hobbys und sozialer Kontakte. Eine gute Work-Life-Balance fördert Gesundheit, Motivation und Produktivität und verringert das Risiko von Burnout und stressbedingten Erkrankungen. Unternehmen unterstützen Work-Life-Balance durch flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten, Betriebskindergärten und Gesundheitsprogramme. Im IT-Bereich ist das Thema besonders relevant, da der Fachkräftemangel und hohe Anforderungen oft zu langen Arbeitszeiten führen.

Eine Workstation ist ein leistungsstarker Hochleistungscomputer, der für rechenintensive professionelle Aufgaben ausgelegt ist, etwa in den Bereichen CAD, 3D-Rendering, Videobearbeitung, Simulation oder wissenschaftliche Berechnungen. Workstations verwenden oft Server-Prozessoren (z. B. Intel Xeon, AMD EPYC), ECC-Arbeitsspeicher (fehlerkorrigierend) und professionelle Grafikkarten (z. B. NVIDIA Quadro). Sie sind stabiler, erweiterbarer und zuverlässiger als normale Desktop-PCs. Im Netzwerk bezeichnet "Workstation" auch allgemein jeden Arbeitsplatzrechner, der von einem Benutzer bedient wird.

Internationale Standardisierungsorganisation (W3C), die offene Web-Technologien wie HTML, CSS und Web-APIs definiert und weiterentwickelt.

Visuelle Darstellung von Texthäufigkeiten, bei der häufig auftretende Begriffe größer dargestellt werden als seltene.

Wi-Fi Protected Access – Sicherheitsstandard für WLAN. WPA2 verschlüsselt mit AES, WPA3 bietet zusätzliche Schutzfunktionen wie SAE.

Wi-Fi Protected Setup – vereinfachtes Verfahren zur WLAN-Verbindung per Knopfdruck oder PIN. Die PIN-Methode gilt als sicherheitskritisch.

Die Methode `write` wird in verschiedenen Programmiersprachen genutzt, um Daten in eine Datei zu schreiben. In Python beispielsweise schreibt `file.write("Text")` einen String in eine geöffnete Datei, ohne automatisch einen Zeilenumbruch hinzuzufügen. Die Datei muss zuvor mit dem entsprechenden Modus geöffnet werden (`'w'` für Schreiben/Überschreiben, `'a'` für Anhängen). Im Gegensatz zu `writelines` schreibt `write` genau den übergebenen String ohne Iteration über eine Liste.

Die Methode `writelines` wird in Python verwendet, um eine Liste (oder ein anderes iterierbares Objekt) von Strings in eine Datei zu schreiben. Im Gegensatz zu `write` übergibt man nicht einen einzelnen String, sondern eine Folge von Strings, die nacheinander in die Datei geschrieben werden. Zeilenumbrüche müssen dabei manuell in die Strings eingefügt werden, da `writelines` keine automatischen Umbrüche hinzufügt. Beispiel: `file.writelines(["Zeile 1\n", "Zeile 2\n"])` schreibt zwei Zeilen in die Datei.

Computerwürmer sind selbstreplizierende Schadprogramme, die sich – im Gegensatz zu Viren – eigenständig über Netzwerke verbreiten, ohne sich an eine Wirtsdatei anheften zu müssen. Sie nutzen Sicherheitslücken in Betriebssystemen oder Anwendungen, um von einem System auf das nächste zu springen und sich massenhaft zu vervielfältigen. Bekannte Würmer wie "ILOVEYOU" oder "WannaCry" haben weltweit massive Schäden verursacht. Schutzmaßnahmen sind aktuelle Sicherheitspatches, Firewalls und Antivirensoftware.

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